Erst Diagnostik dann Augentropfen bei Allergie

Erst Diagnostik, dann Augentropfen bei Allergie

Allergie sollte von einem Arzt diagnostiziert sein, bevor Augentropfen zum Einsatz kommen

Ist das jetzt eine Erkältung oder ist es eine Allergie? Mitunter ähneln sich die Symptome beider Erkrankungen sehr. Triefnase, Niesreiz, rote und tränende Augen sind die typischen Anzeichen, die sowohl mit einer Allergie als auch mit einer Infektion einhergehen können. Einfach auf Verdacht Augentropfen bei Allergie anzuwenden, ist jedoch nicht ratsam. Treten Symptome immer wieder auf, empfiehlt es sich, einen Arzt oder einen Facharzt für Allergologie aufzusuchen, um eine Allergie auszuschließen. Diese Ausschluss-Diagnose ist wichtig. Denn beim Vorliegen einer Allergie sollten sich Patienten behandeln lassen. Mit einer unbehandelten Allergie können mitunter schwerwiegende Komplikationen verbunden sein. So kann über den sogenannten Etageneffekt aus einer Allergie ein Asthma bronchiale entstehen.

Bevor Augentropfen zur Anwendung kommen, ist ärztliche Diagnostik wichtig

Um eine Allergie zu diagnostizieren ist die wichtigste diagnostische Methode die Befragung zur Krankengeschichte, medizinisch auch als Anamnese bezeichnet. Dabei spielen aktuelle und frühere Beschwerden sowie die Begleitumstände der Symptomatik eine Rolle, ebenso wie Informationen über Allergien im familiären Umfeld. Ziel ist es, Ursache und Wirkungszusammenhang der Symptomatik exakt zu erfassen. Es ist gut, wenn sich Patienten im Vorfeld auf den Termin beim Arzt vorbereiten und zum Beispiel reflektieren, in welchen Monaten die Beschwerden auftreten, unter welchen Bedingungen sie am schlimmsten sind und welche Medikamente eingenommen wurden, die gegebenenfalls allergische Reaktionen hervorgerufen haben könnten. Hilfreich bei der Behandlung einer Allergie kann das Führen eines Heuschnupfentagebuchs oder eines Symptomkalenders sein. Solche Vordrucke sind häufig in Arztpraxen erhältlich. Mittlerweile gibt es auch Apps, mit deren Unterstützung sich Symptome leicht digital dokumentieren lassen.

Zu den Behandlungsoptionen bei Allergie gehören Augentropfen zur Symptomlinderung

Ist eine Allergie diagnostiziert, wird der Facharzt unterschiedliche therapeutische Schritte einleiten. So kann zum Beispiel eine Hypo-Sensibilisierung dazu beitragen, den Körper an das Allergen zu gewöhnen. Um Symptome zu lindern, können dann auch antiallergische Augentropfen zum Einsatz kommen. Der Arzt hat die Option, dafür ein grünes Privatrezept auszustellen, um Dosierung und Präparat vorzugeben. Generell sind jedoch antiallergische Augentropfen wie zum Beispiel

  • Cromo Micro Labs 20 mg/ml Augentropfen und
  • Azelastin Micro Labs 0,5 mg/ml Augentropfen

 

ohne Rezept in der Apotheke erhältlich.